FUB für den Bahnhaltepunkt Bad Schussenried

Wussten Sie schon, dass….

…die FUB sich intensiv um für das Thema Regio-S-Bahn einsetzt. Diese soll in den       Hauptverkehrszeiten ab 2019 zusammen mit dem Regionalexpress einen halbstündlichen Takt zwischen Ulm und Ummendorf ermöglichen. Bad Schussenried wird nach der gegenwärtigen Planung nicht berücksichtigt. Wir kämpfen für eine Verlängerung bis Aulendorf!
…die FUB die Möglichkeit sieht, das Regio-S-Bahn Konzept schon 2016 zu realisieren, in dem die BOB-Bahn den Regionalbahnverkehr komplett auf der Südbahn abwickelt. Das Konzept, auch kleine Bahnhöfe anzufahren wie Mochenwangen, Weingarten-Berg, Weissenau etc. soll auch im nördlichen Teil realisiert werden. (Winterstettenstadt, Hochdorf etc.)
…die FUB sich seit drei Jahren dafür einsetzt, dass auch die Strecke Bad Schussenried-Aulendorf subventioniert wird. Wir wollen, dass der Bodo-Tarif bis Bad Schussenried ausgedehnt wird und damit die Strecke Bad Schussenried-Aulendorf deutlich günstiger wird.
…die FUB sich dafür einsetzt, dass für die gleiche Strecke gleich viel bezahlt wird. Konkret: Die Fahrt mit der Bahn nach Biberach darf nicht teurer als die mit dem Bus sein.
FUB Gemeinderäte sich immer wieder um eine Verbesserung der Parkplatzsituation am Bahnhof bemühen. Der Zustand des Parkplatzes ist besch..eiden. Leider ist dieser im Privatbesitz und damit ist auch die Stadt nicht wirklich handlungsfähig. Wir fordern und unterstützen eine Alternativlösung.
… durch die Initiative eines FUB-Gemeinderates zwei von drei Wartehäuschen nach 40 Jahren eine Beleuchtung erhalten haben. Wir arbeiten daran, dass auch noch dass dritte Häuschen (Süd) beleuchtet wird.
Advertisements

Die Wahlprüfsteine der SZ: Teil 2

In der Bad Schussenrieder Innenstadt hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Wie könnte man die Teilorte weiterentwickeln?

Wir wollen versuchen, die Teilorte noch mehr in die Gesamtgemeinde zu integrieren, ohne ihre individuellen Kanten und Ecken abzuschleifen. Dazu gehört die Einbindung ins Stadtmarketing, die Unterstützung der verschiedenen lokalen Vereine, z.B. mit dem von uns initiierten Bürgerbudget und die Schaffung von Anreizen zur Ansiedlung und dem Erhalt von Handwerk und Gewerbe. In Steinhausen entsteht gerade ein neues Baugebiet, der Bereich vor der alten Schule muss noch optimiert werden. In Reichenbach wurde eben der Platz vor dem DGH umgebaut, für die Entwicklung des Dorfkerns gibt es bereits Vorstellungen und Pläne. In Otterswang sind Bauplätze in Planung hier steht aber das Thema Verkehrsberuhigung und Umleitung des Verkehrs über Haslach an 1. Stelle. Touristisch haben die Teilorte extrem viel zu bieten. Wir müssen diese Highlights nur herausarbeiten und im Rahmen des Stadtmarketings integrieren und bewerben. Auch die sehr kreativen Veranstaltungen der Vereine sollten hier besser eingebunden werden.

Wie könnte es am Zellersee weitergehen?

Das Zellersee-Gebiet muss schrittweise saniert und erweitert werden. Zunächst gilt es das Sanitär- und Wirtschaftsgebäude zu erneuern. Auch die Tiefe des Sees im Badebereich muss nach 40 Jahren wieder hergestellt werden. In einem zweiten und dritten Schritt wollen wir Wohnmobilstellplätze und einen Minigolfplatz im Umfeld platzieren. Langfristig können wir uns einen Campingplatz vorstellen. Die vorgelegten Planungen erlauben diese schrittweise Umsetzung der Maßnahmen und können daher als Grundlage weiterverfolgt werden. Wichtig ist, dass das gesamte Freibad als Natursee erhalten bleibt und nicht in ein Spaßbad umgewandelt wird. Einer solchen Veränderung werden wir nicht zustimmen. Voraussetzung für das Gesamtkonzept ist ein sparsamer Umgang mit Steuergeldern. Luxusausgaben werden wir daher auch im Bereich des Zellersees nicht unterstützen. Wie bei allen unseren Entscheidungen werden wir auch hier das Notwendige vor das Wünschenswerte stellen.

Die Wahlprüfsteine der SZ: Teil 1

Was war die wichtigste Entscheidung des Gemeinderats in den vergangenen fünf Jahren? Was war die größte Fehlentscheidung?

Die wichtigsten Punkte waren sicherlich der Verkauf der Parkklinik und die Einigung mit der ZVK. Darüber hinaus hat die FUB in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Themen auf den Weg gebracht bzw. angestoßen. Dazu gehören u.a. Stadtmarketing, Straßensanierungsplan, Zellerseekonzept und die Sporthallensanierung. Auf Antrag der FUB wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer für die Jugendarbeit verwendet werden (50.000€ p.a.). Mit diesem Beschluss kann die Stadt nach vielen Jahren wieder in die Jugendarbeit einsteigen. Die größte Fehlentscheidung war die Beauftragung von Planungen für den Stadthallenparkplatz und den Zellerseesteg mit geplanten Kosten von zusammen über 650.000 €. Der Gemeinderat hätte bereits bei der ersten Beratung diese Luxusprojekte stoppen müssen! Viel mehr hätte der Gemeinderatsbeschluss zur Basissanierung umgesetzt werden müssen. Der Gemeinderat hätte dies einfordern müssen.

Welche Projekte müsste man in Bad Schussenried dringend anpacken?

Ein wichtiges Projekt ist eine nachhaltige Planung zum Thema Kinderbetreuung. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder häppchenweise in einzelne Kindergärten investiert und trotzdem besteht noch ein hoher Investitionsbedarf. Sinnvoll wäre daher eine zukunftsfähige und übergeordnete Planung. Mit neuen Ideen und Konzepten sollen Angebote für Familien und Kinder geschaffen werden. Die FUB hat daher bereits vor 3 Jahren beantragt, die Idee eines neuen Kinderhauses anzustreben. Der Bildungsstandort muss weiterentwickelt werden und das gymnasiale Angebot muss gesichert werden. Daneben gilt es in den kommenden Jahren die bereits angeschobenen Top Projekte endlich umzusetzen. Dazu gehören u.a. Sanierung Zellersee und Sporthalle. Ein weiteres wichtiges Thema ist „Rund um den Bahnhof“. Neben besseren Parkmöglichkeiten muss sich die Stadt auch für eine gute Bahnanbindung einsetzen. Mittelfristig gilt es die Unterführung Richtung Kürnbach in Angriff zu nehmen.

FUB – Politik für die Teilorte

Die FUB will gemeinsam mit den Teilorten eine für das Wohl der Teilorte ausgelegte Politik fördern. Die Teilorte sollen nicht nur als Wohngebiete für Bad Schussenried dienen, sondern auch ein eigenes gesellschaftliches und wirtschaft­liches Gesicht bekommen. Dazu gehört neben der Unter­stützung der verschiedenen lokalen Vereinskulturen auch die Schaffung von Anreizen zur Ansiedlung und dem Erhalt von Handwerksbetrieben, Gastronomie und entsprechen­den, zur Ortskultur passenden Gewerbebetrieben in den Ortschaften Reichenbach, Otterswang und Steinhausen.
Entscheidungen der Ortschaftsräte müssen vom Gemein­derat akzeptiert und unterstützt werden. Bei Bauanfragen muss auch im Gemeinderat die Meinung des Ortschafts­rats akzeptiert werden. Die Bebauung muss dörflich blei­ben und Vorschläge und Initiativen aus den Teilorten dür­fen städtischen Interessen nicht untergeordnet werden.
Die Teilorte haben ein eigenes Leben und dies muss un­bedingt erhalten werden.

Gemeinsam müssen die Teilorte und die Kernstadt an­stehende Aufgaben lösen. Investitionen müssen dort erfolgen wo sie notwendig sind und nicht auf Grund von Eitelkeiten.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bad Schus­senried – egal ob aus der Kernstadt oder den Teilorten – haben die gleichen Rechte auf kommunale Leistungen.

• Die Beschlüsse der Ortschaftsräte sind wichtig

• Entscheidungen im Ort für den Ort

• Ja zu den Kindergärten in allen Teilorten

• Keine Windräder direkt an unseren Teilorten

• Integration der Teilorte in das Stadtmarketing